Erfahrungsbericht von Simone F., 35 Jahre, Mutter, Soziologin


Es fällt mir schwer, Worte zu finden, um die Situation zu beschreiben, in der ich zur Praxis von Gabriele Hempel fand. „Es ging mir sehr schlecht“, ist eigentlich noch viel zu milde ausgedrückt. Ich fühlte mich körperlich und seelisch am Ende. Ich hatte starke Nervenschmerzen, die zu den ominösesten Diagnosen von Ärzten führten, da sie zunächst keine Ursache feststellen konnten. Das führte dazu, dass meine Angst ins Unermessliche stieg. Die Menschen, die mir nahe standen, waren mit meinen Problemen überfordert. Ich fühlte mich so einsam, wie noch nie. In meiner Hilflosigkeit suchte ich im Internet nach einer Heilpraktikerin oder einer Psychotherapeutin und stieß auf die Seite der Praxis für Körperpsychotherapie von Gabriele Hempel. Mir erschien die dort beschriebene Form der Therapie als passend für meinen Zustand körperlicher und seelischer Schmerzen. Drei Tage habe ich mit mir gerungen, bevor ich den Mut fassen konnte anzurufen. Rückblickend war das mit der wichtigste Schritt heraus aus meiner scheinbar ausweglosen Situation. Denn ab dem Moment war mein Zustand „greifbar“ geworden und ich konnte auf konkrete Hilfe hoffen.
Etwas nervös klingelte ich das erste Mal bei „Hempel“ und hörte das inzwischen wohlbekannte Surren des Türöffners der alten Tür zum Innenhof. Die Frau, die mich freundlich willkommen hieß, hatte kraftvoll strahlende blaue Augen. Das war mein erster Eindruck von Gabriele Hempel.
Der Raum schüchterte mich zunächst aufgrund seiner Größe etwas ein. Doch er gefiel mir sehr mit seinen warmen Farben und der Wärme, die er ausstrahlte. Als ich Gabriele Hempel von meiner Situation und meinen Problemen, den körperlichen Schmerzen und meinen Ängsten erzählte, fühlte ich mich in jeder Hinsicht verstanden, ernst genommen und – vor allem – sehr behutsam und achtsam behandelt. Rückblickend setzte mit dieser ersten Sitzung etwas ein, das die Endlosspirale in die tiefsten und schwärzesten Abgründe, in denen ich mich zu befinden meinte, stoppte: Entschleunigung. Ich hatte endlich den Raum und die Zeit, um „runterzukommen“, mir zuhören und in mich hineinhorchen zu können. Und um in Sicherheit und mit Ruhe einen Weg aus meinem Zustand zu finden. Begleitet durch eine achtsame, behutsame und gleichzeitig starke und wirksame therapeutische Betreuung.
Heute, ein Jahr nach Beginn der Therapie, ist es für mich ganz normal, Kontakt zu meiner „inneren Beobachterin“ aufzunehmen, die mir sagt, wann ich mich überlaste und die mich die frühen Signale eines aufkommenden Angstzustandes wahrnehmen lässt. Wenn ich Vorträge vor 100 Menschen halte, dann spüre ich zuvor in meinen Bauch hinein und lasse meine Füße imaginäre Wurzeln tief in Mutter Erde wachsen, um einen sicheren Stand zu bekommen. Ich fühle mich mehr bei mir, denn je. Das war ein langer, teilweise anstrengender Weg, der mich dahin gebracht hat, wo ich heute stehe: Trotz meiner Ängste und körperlichen Beschwerden, die ich im Griff habe und die mein Leben nicht mehr gänzlich überschatten können, mit beiden Beinen in dieser Welt, die ich nicht komplett ändern, aber in meinem Rahmen und mit meinen Möglichkeiten zumindest ein wenig menschlicher gestalten kann. Und ich bin dankbar und froh darüber, dass es Menschen wie Gabriele Hempel gibt, die nicht nur die fachliche Kompetenz haben, um jemandem wie mir zu helfen, sondern die etwas ausstrahlen, das sie besonders geeignet erscheinen lässt, eine so anspruchsvolle Arbeit wie die einer Körperpsychotherapeutin, mit größtem Erfolg auszuüben. 


Bericht von Elke P., 41 Jahre, Supervisorin

"Ich hab Gabriele Hempel gefunden, weil ich nach einem Ritual suchte, mit dem ich eine bestimmte Zeit in meinem Leben abschließen wollte. Ich spürte, ich musste eine Schwelle überschreiten und eine Tür hinter mir zumachen.                                  Begegnet in ich einer sehr warmherzigen, empathischen Frau, die mir im Gespräch viel Raum ließ, mich nicht drängte, sanft nachakte, wenn da vielleicht noch etwas war... In dem wunderbaren hellen Raum bei wohlschmeckendem Tee konnte ich mich öffnen und nach Worten, Bildern in meinem Innern suchen.                                                                                                                                                Wir führten drei "Vor"- Gespräche und nach dem Ritual noch ein Nachgespräch. Für das Ritual selbst nahmen wir uns zwei Stunden Zeit. Sehr liebevoll gestaltete Gabriele Hempel mein "Bild", das ich im Kopf hatte, nach. Ich fühlte mich geborgen, sacht begleitet - fast mütterlich beschützt. Ich habe eine Schwelle überschritten und eine Tür geschlossen und noch einiges mehr.                                       Aus den Erinnerungen an das Ritual kann ich Kraft schöpfen, kann mich gut wieder in bestimmte Situationen von dort hinein begeben und nachspüren, wie es war...                                                                                                                                                                                    Dafür ganz herzlichen lieben Dank."